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Wenn sich die Rechnungen und Mahnungen türmen, das Geld jedoch so knapp ist, um nicht alles bezahlen zu können, ist die Angst vor der Insolvenz groß. Man muss es positiv sehen, eine Insolvenz kann einen Neuanfang bedeuten. Durch die große Angst vor der Insolvenz wird nicht nur der Schuldner, sondern auch seine Familie emotional belastet.

Viele offene Rechnungen, was nun?

Der erste Weg sollte zu einer Schuldnerberatung führen. Diese berät, welche Schritte folgen. Vielleicht kann ja eine Insolvenz abgewehrt werden. Der Schuldner muss seine finanzielle Situation darlegen. Das bedeutet, dass er Nachweise über sein Einkommen vorlegen muss. Dem gegenüber stehen die Schulden. Es wird nun errechnet, wie hoch der monatliche Betrag ist, der für die Deckung der Schulden herangezogen werden kann. Diese Summe wird durch die Zahl der Gläubiger geteilt. Im weiteren Verfahren werden alle Gläubiger kontaktiert, um ihnen den Tilgungsplan vorzulegen. Mit etwas Glück verzichten die Gläubiger auf einen Teil des Betrages, wenn der Schuldner sich willig zeigt und die Raten regelmäßig bezahlt. Je nach Höhe der Schulden kann es Jahre dauern, bis alles abbezahlt ist.

Insolvenz – verliert man das Eigenheim?

Eine Frage, die viele Schuldner belastet ist, ob sie durch ein Insolvenzverfahren ihr Haus oder die Eigentumswohnung verlieren. Noch immer glauben viele, dass das der Fall ist. Hier kann beruhigt werden. Solange man die Kreditraten bezahlt, verliert kein Schuldner sein Eigenheim. Schon bei der Berechnung der monatlichen Ausgaben werden die Kreditraten berücksichtigt. Schließlich müsste der Schuldner ja auch Miete bezahlen. Das Auto darf dem Schuldner auch nicht so einfach weggenommen werden. Es sei denn, es handelt sich um ein Luxusauto, durch dessen Verkauf ein Großteil der Schulden beglichen werden könnten. Das Fahrzeug wird in den meisten Fällen gebraucht, um zur Arbeit zu kommen oder Einkäufe zu tätigen.

Alternative Insolvenz

Wurde zwischen Gläubigern und Schuldner keine einvernehmliche Lösung gefunden, wird das Insolvenzverfahren eingeleitet. Im besten Fall ist man nach 3 Jahren Schuldenfrei, da das Gesetz der vorzeitigen Restschuldbefreiung in Kraft tritt. Hat man innerhalb dieser 3 Jahre 35% der Schulden beglichen, ist man schuldenfrei und kann einen Neustart wagen.

Eine Insolvenz ist also kein Grund, gleich in Panik auszubrechen. Es gibt für jedes Problem eine Lösung. Mit einem kompetenten Partner, nämlich einem Schuldnerberater an der Seite, schafft man auch diese Hürde.